Am Dienstagmorgen sollten wir uns alle vor dem Chemiesaal versammeln. Frau Bausenwein, die „Fledermausfrau“ war gekommen, um uns ihre Fledermäuse zu zeigen. Sie lebt mit 35 Fledermäusen zusammen in einem Haus. Dort versorgt sie die Tiere und verarztet sie. Viele Leute bringen verletzte oder kranke Fledermäuse zu ihr. Die Tiere, die nicht mehr in der Wildnis überleben können, bleiben bei ihr. Die anderen werden wieder freigelassen.
Sie kam mit neun ihrer Fledermäuse zu uns, die alle einzeln in einer Kiste mit Luftlöchern und einem Tuch vorsichtig transportiert wurden. Bevor wir in den Chemiesaal hineingelassen wurden, mussten wir der Fledermausfrau versprechen, dass wir sehr leise sein würden. Nachdem wir uns alle hingesetzt hatten, ging die Fledermausfrau mit den Fledermäusen durch den Raum. Wir durften eines der Tiere streicheln und zwei andere wurden uns von ihr an unser Ohr gehalten.

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WIR MACHEN MIT!

Wir treten zusammen beim SCHULRADELN in die Pedale um etwas für das Klima und die Gesundheit zu tun. 

Wir sammeln vom 8.5.-28.5 möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad. Alle Schülerinnen und Schüler, alle Eltern und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Waldschule können Kilometer sammeln. Das SCHULRADELN ist ein Unterwettbewerb des STADTRADELN´s, das schon seit einigen Jahren in Stuttgart durchgeführt wird. Nähere Infos unter https://www.stadtradeln.de/schulradeln

Die „fahrradaktivste Schule“ wird prämiert und gleichzeitig werden unsere Kilometer auch noch der Kommune Stuttgart gutgeschrieben.

 

Eine Photovoltaikanlage hat die Waldschule Degerloch schon seit vielen Jahren. Bisher war diese Tatsache aber sehr abstrakt für die Schülerinnen und Schüler. Das ändert sich nun, denn durch die Unterstützung der Stadtwerke Stuttgart wird in Zusammenarbeit mit der gemeinnützigen „Solar für Kinder Bildung gGmbH“ (SfKB) Sonnenergie altersgerecht erlebbar. Die Experten begleiten die Waldschule mit Workshops und Online-Materialien, die jeweils auf das Alter der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler maßgeschneidert sind. Wichtigstes Anliegen dabei ist es, den Schülerinnen und Schülern anhand von lebensnahen Beispielen und spannenden Experimenten das Thema Sonnenstrom anschaulich zu vermitteln. Dabei gibt es sowohl Experimente für die jüngeren Schülerinnen und Schüler als auch anspruchsvolle Kontexte für die Oberstufe.

Das dafür nötige Experimentiermaterial wurde heute von den Stadtwerken und SfKB-Geschäftsführer Matthias Schmuderer übergeben und präsentiert. Dabei anwesend waren neben der Schulleitung, Stadtwerke Stuttgart Geschäftsführer Peter Drausnigg auch der Forscherclub der Waldschule, eine AG von naturwissenschaftlich begeisterten Schülerinnen und Schülern, stellvertretend für die Schulgemeinschaft. Besonders passend ist das Thema Sonnenenergie, da dieses Schuljahr verstärkt unter dem Motto der Nachhaltigkeit steht und die Landeshauptstadt Stuttgart mit ihrer Lage im Südwesten Deutschlands auch über ein großes Sonnenpotenzial verfügt. Die Stadtwerke Stuttgart als Motor der Energiewende wollen neben den Jüngsten auch Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen dabei unterstützen, in Stuttgart noch mehr sauberen Strom aus Sonnenenergie zu produzieren.

 

 

 

 

Vom 29.03. bis zum 05.04.2023 fand unser Schüleraustausch mit dem französischen Collège Salinis in Auch bei Toulouse statt. Teilgenommen haben Französisch-Schülerinnen und -Schüler aller 9. Klassen. Die Fahrt in die knapp 1.200 km entfernte südfranzösische Region absolvierten wir mit dem Zug und wegen des Streiks in Frankreich streckenweise mit einem Bus. Trotz langer Fahrt wurde uns nicht langweilig und wir wurden herzlich von unseren Gastfamilien empfangen.

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Inzwischen sind unsere Gäste aus Kiryat Shmona wieder wohlbehalten in Israel angekommen. Vom 22. bis 29. März 2023 waren 17 Schülerinnen und Schüler aus Israel mit dem Schulleiter unserer Partnerschule, der Danciger School und zwei Begleitlehrkräften Gäste der Waldschule und von Waldschule-Familien der Jahrgangsstufe 1. 
Projekte in der Schule, Besuche und Besichtigungen in Stuttgart, Ludwigsburg, Waldenbuch und im Europa-Park standen auf dem Programm. Auf der Stuttgart-Tour standen neben dem Besuch des Mercedes-Museums, einer Besichtigung der Innenstadt und einem Besuch des Fernsehturms zwei besondere Termine an: Die deutschen und die israelischen Schüler besuchten gemeinsam das „Zeichen der Erinnerung“ am Nordbahnhof, dem Ort der Deportation von 2600 Juden aus der Region Stuttgart von 1941 bis 1945 in die Konzentrations- und Vernichtungslager. Dass 80 Jahre nach diesen schrecklichen Ereignissen israelische und deutsche Jugendliche Hand in Hand gedenken, singen und das Totengebet (Kaddisch) sprechen, war ein sehr berührender Moment. Dass unsere Schulpartnerschaft angesichts der deutschen Geschichte ganz besonderen Sinn macht, zeigte dieser Moment genauso wie der anschließende Besuch in der Stuttgarter Synagoge. Dort nahmen die Schülerinnen und Schüler am Gottesdienst zur Einleitung des Sabbat (Kiddusch) teil. Dass war nicht nur für die deutschen Teilnehmenden eine Ersterfahrung, sondern auch für die Gäste aus Kiryat Shmona, die von zu Hause die sephardische Gottesdienstform gewöhnt sind und hier die aschkenasische erlebten. 
Ein herzliches Dankeschön geht an die Israelitische Religionsgemeinschaft in Württemberg, bei der die Gruppe im Anschluss im zum Gemeindezentrum gehörenden Restaurant essen konnte. Vielen Dank auch für den Besuch des Landtagsabgeordneten Friedrich Haag, der bei diesem Besuch in der Synagoge dabei war und sich intensiv über das Austauschnetzwerk SCORA zwischen den Stuttgarter und israelischen Schulen informierte (mehr unter www.scora-bw.de) . Herzlichen Dank auch an unsere Waldschule-Familien, die die Gäste bei sich aufgenommen haben und individuell das Wochenende mit ihnen gestaltet haben.

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